Autor: PharmaFlash

Werbeplattform der Zukunft

Online- und PC-Spiele sind ein wahrer Mega-Markt. In Deutschland wurde 2005 dafür ungefähr eine Milliarde Euro ausgegeben für Konsolen und Gebühren bei einer Zuwachsrate von mindestens 15%. Eine Schätzung der Yankee Research Group soll der Markt im Jahre 2009 weltweit 800 Milliarden US Dollar schwer sein. Jeder Dritte zwischen 14 und 35 Jahren spielt regelmäßig. Damit die virtuellen Welten möglichst real wirken, finden sich z.B. an den Banden der Rennstrecken “echte” Werbung von DaimlerChrysler, der Konzern soll erstaunliche zehn Prozent seines Werbebudgets bereits in Games gehen lassen –und weggeschaut oder weggezappt wird hier eben nicht.
Hier tut sich ein neuer Markt für findige Agenturen und Dialogmarketer der Pharmabranche auf, die in dieser Nische bisher scheinbar nicht vertreten ist. Schließlich benötigen Spieler und ihre Figuren auch Nahrungsergänzung, Kopfschmerz- und Potenzmittel etc.
Die Branche der “In-Game Advertising” Firmen ist organisiert in den IGA Partners Worldwide (IGAPW) mit Niederlassungen in New York, London und Berlin. Einen Einblick in Szene lässt sich Ende März in Berlin gewinnen: dort findet der “3. Games for Marketing World Kongress” statt.

Nischen-Portale

Jedem Portal seine Nische – was sich auf den ersten Blick wie ein Widerspruch in sich anhört, kann auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell sein. Die drei folgenden Beispiele versuchen es in dieser Richtung.
Das Gesundheitsportal Nature Power will das sein, wonach es sich benennt. Abwehrkräfte stärken, Gesundheit und Ernährung stehen im Fokus. Das Motto: “Naturheilkunde bedeutet nicht, die Symptome von Krankheiten zu kurieren. Sie beseitigt deren Ursachen”. Den wöchentlichen Newsletter lesen mehr als 4.000 Abonnenten.
Mit mehr Inhalten, zusätzlichen Features und neuen Dienstleistungen geht nach großem Relaunch das Infoportal www.mycommunications.de für Journalisten und Mediziner an die Zielgruppe. Neben der Konzeption für die Medizin- und Pharma-Branche und der Tätigkeit als Content-Provider arbeitet die my communications verstärkt als redaktionelle und technische Full-Service-Agentur.
Das bundesweit umfangreichste Verzeichnis von Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und Fördereinrichtungen ist online verfügbar. Ungefähr 36.000 Adressen finden sich in der Original-Datenbank, die bereits von anderen Anbietern lizensiert wurde.

Aktuelles im Januar 2006

Die bisher im Gesundheitswesen wenig aufgefallene Agentur Elephant Seven gewann mit ihrer Filiale in Gütersloh den E-Commerce-Etat der nach eigenen Angaben europäischen Online-Versandapotheke Nr.1 DocMorris. Die Elephanten-Zentrale in München machte zuletzt Schlagzeilen wegen der angestrebten Übernahme der ehemaligen Mutter Springer & Jacoby.
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Die Kölner Agenturabteilung von Pixelpark erhielt den Zuschlag für die Internet- und eCommerce-Aktivitäten der Aktion Mensch (ehemals Aktion Sorgenkind). Gemeinsam mit dem „multimediahaus Oldenburg“ betreut Pixelpark ab sofort den Etat digitale Plattformen und Online-Marketingmaßnahmen.
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In München gründeten die Schwestern Manuela Salbach und Martina Grundner die Herzschlag Werbeagentur als „kreative Full-Service-Agentur für gesunde Kommunikation“. Beide waren zuletzt bei der deutschen PBK Ideenreich aktiv; ein erster Blockbuster-Auftrag von Abbott steht bereits in den Büchern.

Unerquickliche Gesundheitsthemen

Auch unerfreuliche Themen finden ihren Platz im Web. Zigaretten bzw. ihre Folgen sind eines davon. Massive Auswirkungen hat das Qualmen auf jeden Fall für ein Unternehmen aufgrund des Zeitausfalls durch die regelmäßig genommen “fünf Minuten”. Auf www.zigarettenpausenrechner.de lassen sich ausgehend von einem postulierten Durchschnittssatz von 46,89 Euro Kosten pro Stunde und Arbeitnehmer die Kosten der Rauchpausen ermitteln. Dahinter steckt ein Unternehmen, das Geräte zur Zeiterfassung herstellt.
Ob Rauchen auch die Haare ausfallen lässt, ist (noch?) nicht bewiesen. Nach dem Erfolg des Glatzenrechners für Männer legt die Dr. Wolff Forschung aus Bielefeld nach. Frauen wird anhand von 14 Fragen ihr individuelles Risiko mitgeteilt, nach den Wechseljahren unter der weiblichen Form des Haarausfalls zu erkranken. Natürlich fehlen die entsprechenden Hilfen aus dem Produktportfolio nicht.

Erfolgs-Portal

Eine äußerst positive Bilanz über das Jahr 2005 zog die Qualimedic.com AG. Insgesamt 11,6 Millionen Besucher und 191 Millionen Seiten-Aufrufen wurden gezählt, das sind erstaunliche 32.000 Besucher bzw. 525.000 Aufrufe je Kalendertag. Damit ist sein Angebot “das erfolgreichste und reichweitenstärkste Gesundheitsportal von Ärzten für Patienten in Deutschland” meinte Vorstandsmitglied Dr. Ralf Fischbach. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. Norbert Schmitz-Koep ergänzt: “Wir sind Marktführer der ärztlichen Gesundheitsportale, mit über 460.000 Patienten-Beratungen in sechs Jahren entwickelte sich unser Portal zur größten Online-Sprechstunde in Deutschland.”
Im Jahr 1999 von Ärzten und Unternehmensberatern gegründet, finanziert sich das Portal durch Banner und Kooperationen.

Archiv 2005

Diese Archiv-Seite enthält alle Meldungen des PharmaFlash aus dem Jahre 2005 als Text.
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07.12.2005

Sanvartis in neuen Händen

Die Duisburger Sanvartis GmbH, der ehemalige GesundheitsScout24, wurde zum November vollständig von der MPL Investment Group GmbH (MPL) übernommen. Der bisherige Besitzer, die Schweizer Holding des Metro-Gründers Otto Beisheim, hatte vor zwei Jahre die Scout24-Gruppe – u.a. Autoscout24 – an T-Online verkauft. Allerdings war dabei der Gesundheitscout außen vor geblieben, da er nicht in die T-Strategie passte.
Mehrheitsgesellschafter der MPL ist die P&M Consulting Group, die Agenturen und Unternehmensberatungen im Gesundheitswesen betreibt. Hierzu gehören die Medical Consulting Group www.medical-consulting.de in Düsseldorf, die MCG Autorengruppe sowie Poitz&Mecklenbeck Consulting. Zusätzlicher Geschäftsführer bei Sanvartis, das ihr Geld mit medizinischen Call Centern verdient, wird Helge Lewerenz von der MPL-Gruppe. (bge)

www.sanvartis.de

07.12.2005

Infos für und über Patienten

Irgendwie geht es in der Gesundheitsbranche auch um Patienten. Um die Kommunikation zwischen diesen und den Leistungserbringern ist es aber nicht immer bestens gestellt. Das zu beleuchten und zu ändern hat sich das Forum Patientenkommunikation auf die Fahnen geschrieben. Mitte Januar 2006 findet in Berlin der erste Kongress zu diesem Thema statt. Aus der Tagesordnung „Kommt die 5 – Sterne Klinik?“, „Das HWG – Schützt es Patienten oder beschneidet es die freie Information?“, „Wo liegen die Grenzen der Aufnahmefähigkeit für Informationen?“, „Wer spricht mit welchem Recht für welche Patienten?“ Tageskarten ab 297 Euro.
Ganz alltägliche Kommunikation unterstützen will dagegen der FOCUS in Kooperation mit dem proCompliance Verlag. Im Bereich focus.msn.de/gesundheit/patienteninformation stehen mehr als 60 Aufklärungsbögen von der Bandscheibenoperation über die Brustvergrößerung bis hin zur Magen- und Darmspiegelung zum Download bereit. Jeder Bogen ist mit 3,90 Euro zu vergüten. (bge)

www.forum-patientenkommunikation.de

07.12.2005

Personen, Etats, Aktivitäten I

Zum 15.Dezember verlässt Direktor Dr. Frank Warda das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information www.dimdi.de Nachfolger wird kommissarisch sein Stellvertreter Dr. Dietrich Kaiser. Warda wird Vorstand der Walldorfer InterComponentWare AG www.icw.de dort soll er den effizienten und sicheren Informationsaustausch zwischen niedergelassenen Medizinern voranbringen und die Integration von EDV-Systemen in die Lösungen der ICW weiter auszubauen. Hauptaktionär der ICW ist Dietmar Hopp, Mitgründer der SAP.
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Bei weitem den höchsten Preis beim Domainverkauf in den letzten Wochen brachte www.medicine.org Immerhin 80.000 US-Dollar gingen über den Tisch beim Münsteraner Markus Schnermann www.keyworddomains.com der u.a. auch noch www.medikamente.net im Angebot hat. Wunschpreis: 25.000 Dollar.
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Die Juwi MacMillan Group relauncht den internationalen Webauftritt für das Biotechnologie-Unternehmen Serono www.serono.com Das neu gestaltete Layout wird anschließend als Vorlage für alle nationalen Websites dienen. (bge)

www.juwimm.com

07.12.2005

Personen, Etats, Aktivitäten II

Grünenthal www.grunenthal.com übergibt den Bereich Corporate PR an die ghost.company www.ghostcompany.com aus dem österreichischen Perchtoldsdorf. Dazu kommt die Verantwortung für sämtliche Werbemaßnahmen für die Produkte Transtec, Zaldiar und Tramal.
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Der langjährige Kunde Bayer Vital www.bayervital.de beauftragte Liedler www.liedler.de mit einer umfassender Neugestaltung der deutschen Dachportalseiten: Ein neues Design, ein erweiterter Service-Bereich und aktuelle Informationen wurden inzwischen online gestellt.
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Ein Informationsportal für eine neuartige Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen entwickelte komplett die Münchener Agentur CODE64 www.code64.de Auftraggeber war MedacSchering Onkologie www.mso-pharma.de (bge)

www.radioimmuntherapie.de

07.12.2005

Zuckriges Weihnachtsgeld

Um sich das Weihnachtsgeld für die nächsten Jahre zu sichern, sollte sich der geneigte Anleger das Angebot der Penzberger „Diabetic Trust Gesellschaft zur Verbesserung der Versorgung von Diabetikern mbH & Co. KG (Diabetic Trust KG)“ anschauen – empfiehlt jedenfalls die KG selbst. Das Geschäftsmodell besteht in der Vermarktung des ersten verletzungsfrei arbeitenden Blutzuckermessgerätes dT-glucose-control®, dessen Patente sich die Gesellschaft für acht Jahre gesichert hat. Das Gerät wird unter der Kleidung getragen, der aktuelle Blutzuckerwert wird auf dem Display einer Armbanduhr angezeigt.
Nach dem offiziellen Beteiligungsprospekt wird bei einer Beteiligung von mindestens 1.500 Euro eine Gesamtausschüttung von 528,86% innerhalb von acht Jahren erwartet. Die genauen Berechnungen und weitere Infos stehen online. (bge)

www.blutzucker-verletzungsfrei-messen.de

02.11.2005

Europäische Portal-Konferenz

In den kommenden Tagen findet in Berlin zum ersten Mal die European Medical Portal Conference (EMPC) statt. Ausrichter ist das nach eigenen Angaben größte Medizinportal Europas, die Kölner DocCheck www.doccheck.de Im Fokus stehen neue Konzepte der Gesundheitskommunikation im Internet. Dr. Frank Antwerpes von DocCheck: “Unsere Konferenz stößt auf reges Interesse, für den ersten Konferenztag können wir nicht einmal mehr Stehplätze anbieten.”
Am ersten Tag sind ausschließlich Portalmanager zu den Präsentationen und Workshops in Sachen Patienten- und Ärzte-Communities, Gesundheitsvorsorge im Internet, eDetailing, Open Medical Content, eMarketing und medizinischen Weblogs geladen. Am zweiten Tag können auch Vertreter aus Industrie und Presse dabei sein. (bge)

www.empc2005.com

02.11.2005

Rundum-Angebot

Das monatliche eMagazin MEDIZIN ASPEKTE aus dem Media Verlag MCP Wolff GmbH www.mcp-wolff.de hat nach Aussage seiner Initiatoren erfolgreich eingeschlagen. Es bietet redaktionelle Beiträge zur Gesundheitsvorsorge und Gesundheitspflege mit aktuellen Infos, zu den am meisten genutzten Services zählen ein kostenloser Newsletter und das Archiv von mehr als 5.000 Artikeln. Zielgruppe sind sowohl kranke wie gesunde Laien als auch Fachkreise im geschlossenen Bereich.
Der Erfolg gibt jetzt Anlass, die Angebotspalette um einen virtuellen Gesundheitsshop zu erweitern. Mehr als 50.000 Produkte für Gesundheit, Fitness sowie Wellness stehen zur Auswahl. Ob Arzneimittel mit und ohne Rezept, ob Hautpflegemittel, Inkontinenzartikel, Babyartikel, Nahrungsmittel für Sportler – alles ist zu haben. Ein weiterer Geschäftszweig des Verlages ist das www.gesundheitsregister.de eine Sprungstelle zu mehr als 1.800 Websites von mehr als 80 Pharma-Unternehmen. (bge)

www.medizin-aspekte.de

02.11.2005

ProArzt Genossenschaft gegründet

Wie bereits berichtet, geht es für die Kunden des insolventen Anbieters von Wartezimmer-TV val-u-media weiter. Die Düsseldorfer ProArzt AG übernahm alle Aktiva und reichte diese zum Teil weiter an die ProArzt Service- und Vertriebs GmbH aus Nördlingen-Pfäfflingen. In diesem Zusammenhang wurde jetzt die Pro Arzt eG (in Gründung) formal errichtet: je Empfangs-Equipment zahlt der Arzt/Kunde einen Geschäftsanteil in Höhe von 100 Euro. Wer später Mitglied wird, bezahlt zusätzlich ein Eintrittsgeld in gleicher Höhe. Die Aktionäre der ProArzt AG werden in den Presseunterlagen nicht genannt.
Bei der Gründungsversammlung am 15. Oktober waren 24 Mediziner dabei, die insgesamt 618 Ärzte vertraten. Die entstehende Genossenschaft soll die Vermarktung ihrer Wartezimmer-Fernsehanlagen überwachen, Erlöse ausschütten, das Praxismarketing verbessern und sie auch im Hinblick auf die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und Patientenakte unterstützen. (bge)

www.proarzt.de

02.11.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Mann beißt Hund www.mann-beisst-hund.de konnte sich gegen vier Mitbewerber als neue PR-Agentur der DAK www.dak.de durchsetzen. Ziel ist vor allem die Optimierung der Pressearbeit für Publikumsmedien. Ein weiterer neuer Kunde der Hamburger Agentur ist das Herzzentrum Göttingen www.herzzentrum-goettingen.de
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Die Delmenhorster PR-Agentur Borgmeier Media www.agentur-borgmeier.de gewann die www.zahnklinik-rhein-ruhr.de , eine private Spezialklinik für zahnärztliche Implantologie und Ästhetik, als neuen Kunden.
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In Berlin gründete sich die als auf Pharma spezialisierte Agentur starcompany healthcare+ Als treibende Kraft stecken dahinter Dr. Joachim Ducke mit langjähriger Marketing- und Vertriebserfahrung sowie Kai Hill, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur starcompany*. Geboten wird eine integrierte Kommunikation im Hinblick auf alle Zielgruppen und Medien durch die Units Consulting, Communication und Creation. (bge)

www.sc-healthcare.de

02.11.2005

Mehr Online-Kauf möglich?

Online-Seiten zum Preisvergleich von Medikamenten und anderen Gesundheitsprodukten gibt es schon einige. Der Medizinfuchs versucht nun, sich mit “laiengerechten Arzneimittel-Informationen und zusätzlichen Sparmöglichkeiten” von den Mitbewerbern abzuheben. Besonderer Wert wird auf die verständliche Aufbereitung der Arzneimittel-Beschreibungen gelegt. Die Suche kann über Handelsname, Wirkstoff, Erkrankung oder Anwendungsgebiet erfolgen, der folgende Preisvergleich ermittelt abschließend die günstigsten Online-Apotheken. Außerdem können auch wirkstoffidentische Präparate mit einem Mausklick nach Preis geordnet werden. Geworben wird mit einer Sparmöglichkeit von bis zu 80%
Vielleicht hilft dieser Service, den Online-Kauf rezeptfreier Medikamente zu steigern. Die Forschungsgruppe Wahlen Online www.fgw-online.de berichtet, dass nur 4 Prozent aller deutschen Erwachsenen und 6 Prozent unter den Internet-Nutzern bereits einmal in der e-Apotheke bestellten. Dabei gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppen. (bge)

www.medizinfuchs.de

15.09.2005

Für val-u-media-Kunden geht es weiter

Der Anbieter von Wartezimmer-TV val-u-media ist insolvent www.pharmaflash.de/html/n01137.html Jetzt naht nach eigenen Aussagen aber “Hilfe für val-u-media Kunden: ProArzt TV geht auf Sendung”. Die gleichnamige GmbH aus Nördlingen-Pfäfflingen erwarb alle werthaltigen Assets. Die neuen Gesellschafter waren bereits in der Geschäftsleitung und im Vertrieb im Umfeld der val-u-media tätig; die ProArzt Vertriebs- und Service GmbH erreicht damit derzeit ca. 2.500 Warteräume.
Die Kunden (Ärzte) müssen jetzt in eine noch zu gründende ProArzt eG eintreten und einen Anteil von mindestens 200 Euro zeichnen. Diese Genossenschaft soll den Sendebetrieb und die Vermarktung der Werbeflächen von ProArzt TV sicherstellen und Gewinnanteile aus den Werbeeinnahmen auszahlen. (bge)

www.proarzt.de

15.09.2005

Qualität Online Suchen

Das Internet gewinnt immer Bedeutung in der Suche nach und für den Vergleich zwischen den geeigneten Ärzten und Kliniken. Die neue Datenbank der privaten Krankenversicherung www.derprivatpatient.de enthält 150.000 Ärzte, 50.000 Zahnärzte und alle 3.000 Krankenhäuser Deutschlands.
Die AOK hält mit ihrem Krankenhaus-Navigator dagegen, er sei das “bundesweit erste Suchwerkzeug mit Qualitätsindikator”. Nach Eingabe der Postleitzahl, der Behandlung oder Diagnose wird eine Liste von Krankenhäusern ausgegeben mit Angaben darüber, wie oft die ausgewählte Behandlung/Diagnose bei AOK-Versicherten im letzten Jahr in den Krankenhäusern durchgeführt wurde. Die Datenbank stehen exklusiv den AOK-Versicherten unter www.aok.de/bund/tools/khinfo zur Verfügung, Interessierte können das Angebot vier Wochen testen mit den Login-Daten Nickname: aok-krankenhaus Kennwort: navigator
Die Krankenhäuser selbst wollen da nicht untätig bleiben: aktuell zeigen 1908 Krankenhäuser Informationen zur Häufigkeit bestimmter Operationen oder zu eingesetzten Methoden. (bge)

www.g-qb.de

15.09.2005

Intensivstudie Pharma-Marketing

Ärztemarketing ist und bleibt zentrale Aufgabe des Pharma-Marketing, die bestehenden Ansätze genügen allerdings nicht. Die individuellen Bedürfnisse des Arztes sollen stärker berücksichtigt und auch sein Umfeld stärker einbezogen werden. Marcel van Lier vom Institut für Marketing und Handel der Universität St. Gallen www.imh.unisg.ch setzt sich in einer umfangreichen Intensivstudie mit über 600 teilnehmenden Ärzten (API, Spezialisten und Krankenhausärzte) mit dieser Herausforderung auseinander: indirekte Einflüsse auf den Arzt gewinnen ständig an Bedeutung. Die Studienergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen Unternehmenssicht und der tatsächlichen Arztperspektive.
Die unterschiedlichen Präferenzen des Arztes beim Informationsbezug werden aufgezeigt und seine tatsächliche Vernetzung ermittelt. Der daraus erarbeitete Segmentierungsansatz ist mit der bekannten ABC-Klassifizierung kompatibel. Die ausführlich dargestellte Unternehmenssicht basiert auf einer Kooperation mit drei international tätigen Pharma-Unternehmen.
PharmaFlash hat keine finanziellen Interessen an der Studie, mit Bezug auf diesen Newsletter erhalten Besteller aber einen Rabatt von 5%. (bge)

www.pharmaflash.de/html/Pharma-Marketing-Intensivstudie_In foblatt.pdf

15.09.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Das “Gesundheitsportal von Ärzten für Patienten” www.qualimedic.de verzeichnete im August dieses Jahres erstmals mehr als 1 Million Visits, bestätigt von www.ivw-online.de Zu den Angeboten gehören auch www.zuckerberatung.de www.herzberatung.de www.bildschoen.de und www.gesundheitsberatung.de
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Zum 01. August wechselte der bisherige Vorstandsvorsitzende der Oemus Media AG, Torsten R. Oemus, planmäßig in den Aufsichtsrat. Er soll wird sich dem Ausbau der Verlagsaktivitäten in Nord- und Lateinamerika widmen. Bereits heute ist die Dental Tribune International www.dti-publishing.com in mehr als 60 Ländern vertreten.
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Die KV Hessen www.kvhessen.de hat die Düsseldorfer Euro RSCG 4D mit der Konzeption und Gestaltung ihres neuen Internetauftritts beauftragt. Im ersten Schritt wird ein Styleguide entwickelt, die neue Site soll Anfang 2006 online gehen. (bge)

www.eurorscg-4D.de

15.09.2005

Übergewichtig / Untergewichtig

Ein Blick in die USA zeigt mal wieder, welcher Art die Probleme sind, die in Europa demnächst auftreten werden. US-amerikanische Eltern können via Internet abrufen, was ihr Kind tagsüber in der Schulkantine bestellt bzw. isst www.horizon-boss.com Angesichts der Tatsache, dass jedes dritte Kind in den USA (sehr) übergewichtig ist, vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Verantwortliche der führenden Klinik Remuda Ranch für Anorexie und Bulimie (auf dem ersten Blick genau das umgekehrte Problem zum Übergewicht) warnen. Es gibt nämlich hunderte Webseiten, die detaillierte Anleitungen für Teenager bereitstellen, wie diese anorektisch oder bulimisch werden können. Diese Quellen geben detaillierte Tipps, Kalorien zu vermeiden, mit Vitamin-Pillen dennoch aktiv zu bleiben, das Verhalten vor den Eltern zu verbergen oder Therapieregimes zu unterlaufen. Einige der sogenannten „pro-ana“ und „pro-mia“ Seiten lassen sich bei Eingabe dieser Stichworte leicht googlen. (bge)

www.remudaranch.com

24.08.2005

Welche Medikamente werden online gesucht?

Das nach eigenen Angaben nicht mit der Pharmaindustrie verbandelte US-Unternehmen PharmacyChecker ermittelte die im Jahr 2004 am häufigsten online nachgesuchten Medikamente. Dazu wertet es mehr als 600.000 Anfragen in Preisvergleich-Datenbanken aus. Das Fazit: Die Top-Online Produkte sind nicht unbedingt die insgesamt meistverkauften, sondern diejenigen, bei denen sich online am meisten sparen lassen kann.
Die Liste der ersten 20 von 1.500 Produktnamen steht dabei für 17% aller Anfragen. Die Reihenfolge im Einzelnen: Lipitor, Levoxyl, Fosamax, Viagra, Zocor, Advair Diskus, Celebrex, Zoloft, Lisinopril, Norvasc, Premarin, Cialis, Actonel, Plavix, Atenolol, Toprol XL, Bextra, Diovan, Effexor, Pravachol. (bge)

www.pharmacychecker.com/news/news_080905.asp

24.08.2005

Hilfestellung und Trends des (Online-) Marketing

Effizientes Marketing ist bei sinkenden Erlösen im Gesundheitsmarkt wichtiger denn je. Diese Binsenweisheit sollte zwar wohlüberlegte Aktionen auslösen, doch nicht alle Mitspieler der Branche haben im komplexen Markt den Überblick. Hier können zwei kostenlos erhältliche Studien der Einstieg erleichtern. Eine gemeinsame Studie von Stiftung Gesundheit und GfK, betitelt Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit, stellt fest: “Marketing bei Ärzten ist bald Realität”. www.stiftung-gesundheit.de/presse/start_presse.htm
Ein Facette des richtigen Marketings ist die optimale Positionierung des eigenen Angebotes in den einschlägigen Suchmaschinen. Wie man möglichst weit nach vorne gelangt, verrät eine Übersicht des münsterländischen Dienstleisters Bloofusion. Die 32-seitige PDF-Broschüre Suchmaschinen-Marketing für Entscheider richtet sich an Unternehmen selbst als auch an Web- und Werbeagenturen. (bge)

www.bloofusion.de

24.08.2005

Microsoft findet Pharma-Partner

Software-Gigant Microsoft versucht der wachsenden Open-Source-Konkurrenz mit diversen Aktivitäten Herr zu werden. Zusammen mit 22 Partnern wurde in Frankfurt die Digital Pharma Initiative vorgestellt, in der Kompetenzen für die Chemie- und Pharmaindustrie gebündelt werden sollen. Auf “weltweit gültigen Industriestandards der Microsoft-Plattform” sollen Lösungen entstehen, die die beiden Vorgaben “Speed to Insight” und “Value for Cost” erfüllen.
Diese Begriffe meinen, zum einen bisherige Inseln von Informationen zu verknüpfen und zum anderen Renditen aus den eingesetzten Ressourcen zu erhöhen. Die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung und Entwicklung über die Warenwirtschaft bis hin zu Marketing und Vertrieb soll abgebildet werden. (bge)

www.microsoft.com/germany/industrie/pharma.mspx

24.08.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Die Münchener Agentur new*performance www.newperformance.de verstärkt sich. Seit Anfang August zeichnet Klaus-Erich Strohschön als Leiter Strategie und Konzept verantwortlich. Er kommt von der Datapharm-Tochter pharma conzept www.pharmaconzept.de – dort führt jetzt Andreas Waage das Ruder.
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Mal wieder ein, nach eigenen Angaben völlig neues, Diät-Konzept. Unter dem Motto ”Spielend Abnehmen” können Interessenten unter www.nutropoly.de einen Blick auf das auf dem „Du-darfst-Prinzip“ basierende Programm werfen. Es basiert auf der virtuellen Einheit nutry, um welche die spielerischen Konzepte aufgebaut sind. Im September erscheint marketing-richtig das Begleitbuch exklusiv im Club Bertelsmann.
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Einen steigenden Bedarf nach 3D-Visualisierungen im Bereich der Biowissenschaften sieht die Zygote Media Group. Bisher nur offline verfügbar, stehen im Shop nun eine Auswahl der ”vollständigsten und genauesten” 3D-Bilder der menschlichen Anatomie zum Kauf bereit. Leider gibt es den Preis nur auf Anfrage, Demos sind aber verfügbar. (bge)

www.zygote.com

24.08.2005

Die letzten Dinge gehen ins Geld

Das Internet ist inzwischen von der Geburt bis zum Tod Begleiter des modernen Menschen. Sogar darüber hinaus, wie sterbegeld.de beweist. Auf dem Portal lassen sich die “letzten Dinge im eigenen Sinne bewusst regeln, wird doch sowohl der finanzielle (mind. 5.000 Euro) als auch der organisatorische Aufwand einer Bestattung oft unterschätzt”. Es geht um die diversen Arten der Bestattung, die Möglichkeiten der Grabgestaltung, die Organisation und den Ablauf der Trauerfeier bis hin zur Trauerfloristik und Grabpflege. Mittels einer PLZ-Suche ist der Weg zu einem qualifizierten Bestatter nicht weit.
Hinter dem Angebot steht der Direktversicherer KarstadtQuelle, bei der man sich gegen die finanziellen Unwägbarkeiten des eigenen Todes versichern kann. Die Aufnahme in die Sterbegeld-Versicherung erfolgt sowohl ohne Gesundheitsfragen als auch ohne Alterbegrenzung. (bge)

www.sterbegeld.de

05.07.2005

Herber Rückschlag für das Wartezimmer-TV

Geht dem Wartezimmerfernsehen die Luft aus? Der Anbieter val-u-media AG mit juristischem Sitz in Berlin hat Mitte Mai Insolvenz angemeldet. Noch im November wurde ein geschäftlicher Durchbruch www.pharmaflash.de/html/n01075.html verlautbart. Die vom vorläufigen Verwalter autorisierte Darstellung (siehe Link unten) über das Geschehen des letzten halben Jahres liest sich äußerst interessant. Da ist die Rede von „ineffizienten Werbeplatzvermarktern, aus dem Boden gestampften Vertriebs- und Marketingkonzepten und einer kurzfristig bestellten 35-köpfigen Außendienstlinie“. Auch ein längeres Statement zum naheliegenden Betrugsvorwurf findet sich dort.
Da die Ärzte die teuren Plasma-Flachbildschirme von Dritten geleast haben, ergibt sich möglicherweise das folgende unangenehme Szenario: Die Raten sind weiterhin zu zahlen, der Bildschirm bleibt aber schwarz, da der Inhalt von val-u-media entfällt. Momentan geht der Sendebetrieb noch weiter, insgesamt gibt es ca. 2.500 Kunden, davon gut 1.000 API. Es laufen Gespräche mit Investoren, wird mitgeteilt. (bge)

www.val-u-media.de/infocenter/web/vum_faq_24_05_05%20_2. pdf

05.07.2005
Keimtötende Tastatur
Eine Marketingidee, die gleichzeitig dauernden Kundenkontakt und Nutzen bringt: die antibakterielle Tastaturoberfläche mit dem Logo des Werbetreibenden. Die Gefahr nosokomialer Infektionen geht nach Studien nachweislich auch wegen der Keime in der Tastatur mit deutlich erhöhtem Risiko für den Patienten einher. Bekanntermaßen stehen in Praxen und Kliniken in allen Räumen immer mehr PCs und Medizingeräte aller Art. Eine herkömmliche Desinfizierung der Tastaturen ist ausgeschlossen, da die entsprechenden Flüssigkeiten ins Innere gelangen und die Mechanik und/oder Elektronik zerstören.
Diese Probleme sollen die Hygienetastaturen der Richard Wöhr GmbH lösen. Ihre Oberflächen sind nicht nur gegen Chemikalien beständig, sondern auch das gesamte Gehäuse ist durch eine besondere Beschichtung gegen Beschädigungen durch Desinfektionsmittel geschützt. Die plane Oberfläche erleichtert den Vorgang. (bge)
www.hygienetastaturen.de

05.07.2005

Zwei unterschiedliche Hauptversammlungen

Die beiden börsennotierten Dienstleister der Branche erlebten im Juni sehr unterschiedliche Hauptversammlungen. Die Umbenennung der Kölner Antwerpes AG www.antwerpes.de in DocCheck AG wurde mit der totalitären Quote von 99,99% durchgewinkt. Das Unternehmen will mit Hilfe der DocCheck-Community weiter wachsen, z.B. flexicon.doccheck.com Das Agenturgeschäft wird wie bisher von der Tochter antwerpes&partner betrieben; zur Kurspflege läuft ein Programm zum Aktienrückkauf.
Die Datapharm AG aus Germering bei München schreibt zwar seit einem Jahr schwarze Zahlen, die HV verlief allerdings nicht entsprechend entspannt. Der erst vor einem Jahr gewählte Aufsichtsrat wurde – ein durchaus seltener Vorgang – nicht entlastet. Gleichzeitig scheiterten die von der Verwaltung vorgeschlagenen Kapitalmaßnahmen: mit dem frischen Geld soll das Geschäftsfeld CME ausgebaut werden. Hintergrund der ungewöhnlichen (Nicht-) Beschlüsse ist das Verhalten des ehemaligen Großaktionärs UCA www.uca.de , der seine Zusagen nicht eingehalten hatte. (bge)

www.datapharm.de

05.07.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Die Frankfurter Multimedia-Agentur Cocomore www.cocomore.de überarbeitete das Gesundheits-Portal www.onmeda.de Das ehemals unter Medicine-Worldwide genannte Angebot bekam mit neuer Optik eine neue Struktur einschließlich reduzierter Navigation und Teaser-Konzept sowie mehr redaktionelle Inhalte.
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Alle Websites der VSA (Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheken www.vsa-gruppe.de ), darunter www.cse.de www.dr-stahl.de www.wabe.de wurden auf das lizenzfreie Open Source Redaktionssystem Typo3 www.typo3.com umgestellt. Sie erscheinen im einheitlichem Layout und sind eng verzahnt, werden zentral gehostet und von Redakteuren an den verschiedenen Standorten gepflegt. Der spätere Ausbau der Inhalte wird hierdurch stark erleichtert. Die Einweisung in die Pflegeprozesse unternahm perplex www.perplex.de
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Wer bei Leistungen eines Zahnarztes, die bekanntermaßen in der Regel nicht geringe Zuzahlungen auslösen können, sparen will, sollte bei Lycos vorbeischauen. Hier werden Brücken, Prothesen, Kronen und Implantate der anonymen Patienten praktisch per Auktion für bietwillige Ärzte ausgeschrieben, die einen Heilkostenplan erstellen. Der Kontakt mit dem günstigsten wird dann über die Plattform hergestellt. (bge)

zahnersatz.lycos.de

05.07.2005

Online: Vertrauen ohne Marketing-Folgen

Eine aktuelle Online-Umfrage der Marktforscher Nielsen//Netratings www.netratings.com bestätigte das hohe Ansehen von Gesundheits-Informationen im Web. Demnach genießt das Internet mehr Glaubwürdigkeit als TV, Magazine oder Radio, nur dem Hausarzt wird mehr Vertrauen entgegen gebracht. 85 Prozent der Nutzer besuchen mindestens zwei Adressen, es kommt dabei vor allem auf die Tiefe der gebotenen Informationen an. Zwei Drittel schaut vor oder nach einem Arztbesuch online in Portalen nach, ca. ein Viertel besucht Behörden und gut ein Fünftel schließlich informiert sich auf Angeboten von Pharmaunternehmen.
In Auftrag gegeben wurde die Befragung von der Medical Broadcasting Company einem Online-Marketingforum der Pharmaindustrie. Deren Präsidentin Linda Holliday stellt fest: „Pharmazeutisches Marketing kommt am Internet nicht mehr vorbei“, gleichzeitig wundert sie sich: „Angesichts der vorliegenden Ergebnisse ist es überraschend, wie sehr die Ausgaben für Online-Marketing hinter den klassischen Werbeformen hinterherhinken.“ (bge)

www.mbcnet.com

31.05.2005
Mal wieder ein neues Gesundheits-Portal
Der vollständig renovierte Internet-Auftritt der Apotheken-Kundenzeitschrift Neue Apotheken Illustrierte kommt als ein vollständiges Portal daher: Aktuelle Gesundheitsmeldungen, ein breites Themenspektrum, ein umfangreicher Servicebereich und die enge Verzahnung mit einem Gesundheitslexikon soll den gewünschten Traffic generieren.
Die gelben Magazinseiten decken den aktuellen Informationsbedarf ab, ein News-Ticker und alle zwei Wochen eine Fülle neuer Beiträge sollen die Interessierten bei der Stange halten. Sonderrubriken mit 14-tägig wechselndem Inhalt gibt es für Senioren, für junge Eltern und für Diabetiker. (bge)
www.nai.de

31.05.2005

Auktionen gut und böse

Angeblich lebt schon so mancher Haushalt von Internet-Auktionen oder verdient sich damit einiges dazu. Unbestrittener Platzhirsch ist dabei www.ebay.de die dort präsentierten Angebote liegen allerdings auch immer wieder am Rande oder jenseits der Legalität. So macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen www.verbraucherzentrale-nrw.de nach einem Selbsttest darauf aufmerksam, dass auch von Nicht-Apotheken verschreibungspflichtige Medikamente angeboten (z.B. angebrochene Blister mit Anti-Baby-Pille) und vor allem per Sofortkauf wirklich verkauft werden. Außerdem können unüblich große Mengen, z.B. 15 Packungen à 20 Schlaftabletten in Online-Apotheken erstanden werden; nicht selten werden Rabatte und als Zugabe gängige Schmerzmittel gewährt.
Eine saubere Erfolgsgeschichte liefern dagegen die Arztauktionen der Plattform www.Facharzt.de Nach neun Verkäufen im Januar fiel im März bei 76 Artikeln der digitale Hammer, darunter Ultraschallgeräte, Computer und eine Röntgenanlage. Wer kaufen oder verkaufen will, muss Mediziner sein oder aus der Gesundheitsbranche kommen. (bge)

www.arztauktionen.de

31.05.2005

Die richtige Klinik finden

Das GMG fordert u.a. seit diesem Jahr für Kliniken, dass sie bestimmte Merkmale wie die Frequenz bestimmter Operationen und sogenannte Qualitätsberichte im Internet bereitstellen. Früher oder später soll die (angebliche oder vermeintliche?) Transparenz im Sinne des Patienten zum Wettbewerbsfaktor werden. Zwar läßt sich das Interesse von Patienten, Einweisern oder sonstigen Personen an diesen Informationen bisher schwer einschätzen, so oder so sind diese Info aber sehr schwer zu finden und schon gar nicht auf einen Blick überschaubar.
Diese Lücke möchte das Forum qualitaetsbericht.de schließen. Alle deutschen Akutkrankenhäuser sind nach diversen Suchkriterien erfaßt. Es kann sowohl geographisch („Kliniken im Umkreis von 25 km“) als auch nach Inhalten („Abteilung für Orthopädie“) gesucht werden.
Initiator und bisheriger alleiniger Finanzgeber ist Dr. Nikolai von Schroeders www.klinikberatung.de Der nächste Schritt der Entwicklung gemeinsam mit Selbsthilfegruppen soll die Suche nach Behandlungsangeboten für seltene Erkrankungen sein. (bge)

www.qualitaetsbericht.de

31.05.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Die Freiburger Agentur Angela Liedler – Member of GSW Worldwide – www.liedler.com bietet ab sofort Lifestyle- und Wellness-Werbung in München an. Den Ausschlag zur Gründung einer eigenen Healthcare-Unit mit Ausrichtung auf Konsumgüter-Werbung gab der Gewinn zweier großer Etats zur Direktansprache von Patienten mit chronischen Krankheiten.
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Seit dem 1. Mai besteht die Geschäftsführung der BSMO Business Solutions Medicine Online GmbH www.bsmo.de aus zwei Personen: Dr. Jens Härtel unterstützt Dr. Jörg Zorn beim anstehenden Geschäftsausbau in andere Marktsegmente und der Internationalisierung z.B. von eDetailing und CME. Härtel war vordem u.a. beim MD-Verlag tätig. BSMO gehört zur Gruppe Springer Science+Business Media.
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Auf cartoonmd lässt Justin Grady Matrisciano MD, seines Zeichens in Harvard ausgebildeter Internist und Diabetologe, seinem Talent als Zeichner freien Lauf. „Dr. Grady“ möchte sowohl Kindern als auch Erwachsenen ohne medizinisches Wissen und wenig Sinn für wissenschaftliche Erklärungen (lebens-)wichtige Informationen rund um ihre Erkrankung zukommen lassen.(bge)

www.cartoonmd.com

31.05.2005

Spamwelle durch Pharma-Industrie

Die Freude über die ungewöhnlich Zahl von mehr als 160 Mails im PharmaFlash-Postfach währte nur kurz. Es handelte sich nämlich leider um die Ausläufer der rechtsradikaler Spam-Welle, die vor einigen Tagen das deutschsprachige Internet durchflutete. Eine neue Variante des Wurms Sober verschickte Mails mit Betreff-Zeilen wie „60 Jahre Befreiung: Wer feiert mit?“ oder „Ausländer bevorzugt“.
Die Attacke machte zweierlei klar. Zum ersten wird PharmaFlash auf vielen Rechnern quer durch die Pharma-Industrie von groß bis klein „gebookmarkt“ (denn Sober verschickt sich nur an gespeicherte Adressen), zum zweiten fehlt es in der Branche an einer konsequenten Anti-Viren-Strategie. Hoffentlich gelangen nicht andere wichtige Informationen auf ähnlichen Kanälen nach draußen.
P.S.: Die versuchte Attacke musste allerdings kläglich scheitern, da PharmaFlash auf Linux-Rechnern arbeitet. Vielleicht auch der Pharma-Industrie eines Gedankens wert: sichereres und günstigeres Arbeiten! (bge)

www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,356148,00.html

27.04.2005

Größtes deutsches Gesundheitsportal startet

Vor einem Jahr erwarb die Kölner OnVista Group, vorher nur bekannt durch ihre Finanzseite www.onvista.de, das Berliner Gesundheitsportal Medicine-Worldwide www.m-ww.de Mit diesem hat man große Pläne: Im Juni dieses Jahres wird unter dem Namen Onmeda www.onmeda.de das Angebot mit der größten Informationsbreite und -tiefe im deutschen Internet entstehen, wie auf der jährlichen Pressekonferenz verlautete. Dazu wird Medicine-Worldwide komplett überarbeit; neue Inhalte, neue Struktur und neues Layout sollen dazu beitragen, noch attraktiver für Nutzer und Werbekunden zu werden sowie die Marktposition auszubauen. So ist die Darstellung von 700 Krankheitsbildern vorgesehen, dazu kommen mehr als 30 moderierte Foren.
Seit dem Kauf sei die Reichweite um ein Drittel gesteigert worden, sie liegt momentan bei 1,4 Mio. Besuchen und 7,6 Mio. Seitenabrufen gemäß IVW-Verfahren. (bge)

www.onvista-group.de/investor_relations/balance_press_confer ence.html

27.04.2005

Neues aus den Staaten

Was tut sich im weltweit größten Markt und Vorreiter für Marketing und technischen Lösungen auch für den Gesundheitsbereich? Choice Media www.choicemedia.com vermarktet Gesundheits-Plattformen wie drkoop.com healthcentral.com oder heartinfo.org mit denen Millionen Verbraucher täglich erreicht werden. Für Klein- und Kleinstbucher eröffnet Choice Media unter www.gotext.com die Möglichkeit, kleine Textanzeigen „do-it-yourself“ zu platzieren. Der Clou: bezahlt wird nur in Abhängigkeit vom Klickerfolg.
Eine dermatologische Belegklinik in Minnesota www.crutchfielddermatology.com bietet ihren Patienten einen kostenlosen Online-Anschluss (Hot Spot Wi-Fi Internet) innerhalb der gesamten Klinik, mit dem sie z.B. über den eigenem Laptop surfen können. Es handelt sich angeblich um den weltweit ersten Service dieser Art.
Wer im Sonnenstaat Kalifornien lebt, kann jetzt auch online für seine und anderer Zukunft (vor-) sorgen. Wer einem der 18.000 Menschen auf den Wartelisten nach seinem Ableben Organe vermachen will, kann dies auf der offiziellen, ausdrücklich staatlich unterstützten Adresse anmelden. (bge)

www.donatelifecalifornia.org

27.04.2005

Neues aus Deutschland

Auch aus unseren Landen gibt es immer wieder etwas zu berichten: Zum Verbund der Qualimedic.com AG gehört www.bildschoen.de Es möchte ab sofort seriöse Schönheitsberatung bieten, denn, so Vorstand Dr. Ralf D. Fischbach, „Schönheitsoperationen sind nicht mit einem Friseurbesuch gleichzusetzen“.
Wie es wirklich zugeht hinter den Kulissen in Praxen und Kliniken, lässt sich jetzt unter www.medizinalltag.de nachlesen. Mediziner verfassen Online-Tagebücher rund um steigende Bürokratie und sinkende Budgets.
Auf der Basis einer repräsentativen Erhebung unter 1.000 deutschen Männern entstand der Potenzkalkulator. Das „Männerlebensart- und Lifestyleportal“ www.epicure.tv entwickelte den Erektionsrechner: Anhand von fünf Fragen können Männer testen, wie hoch ihr Impotenzrisiko wirklich ist. (bge)

www.potenzkalkulator.de

27.04.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Die Thieme Verlagsgruppe www.thieme.de übernimmt rückwirkend zum 1. Jan. das Düsseldorfer Centrum für Reissemedizin www.crm.de Gründer Erich Kröger bleibt weiterhin Geschäftsführer, ebenso erhalten bleiben alle 30 Arbeitsplätze.
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Computer-Riese IBM www.ibm.com übernimmt den medizinischen Dienstleister Healthlink www.healthlinkinc.com für mehr als 175 Millionen Dollar. Damit stärkt sich „Big Blue“ für die erwartete Digitalisierung des Gesundheitwesens in den USA, die in den kommenden zehn Jahren abgeschlossen sein soll.
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Das DIMDI hat eine neue kostenlose „Toolbar“ für die gängigen Browser Mozilla/Firefox, Netscape und IE vorgestellt, die damit auch unter Linux und Mac funktioniert. Zielgruppe sind gelegentliche Nutzer von Datenbanken, die in der MEDLINE oder der PharmSearch suchen wollen. (bge)

www.dimdi.de/de/db/gui/dimditoolbar.htm

27.04.2005

Medizinische Info für Fachkreise

Aus verschiedenen Projekten der Medizinischen Fakultät der Uni Heidelberg entstand in mehrjähriger Arbeit das Fundament für eine neuartige medizinische Wissensbank. Die FMB GmbH – medrapid.info mit dem Geschäftsführer Dr. Ekkehard Finkeißen versteht sich als Spin-Off der Uni. Medrapid wurde jetzt für medizinische Fachkreise zum öffentlichen Beta-Test freigeschaltet (Registrierung erforderlich).
Zur Zeit sind ca. 3.000 Krankheitsbilder nach Symptomen, Therapien und anderen Kriterien recherchierbar. Am Anfang stehen überwiegend Themen aus den Gebieten Atemwegserkrankungen, Augenheilkunde, Dermatologie und Gastroenterologie bereit; bis zum Jahresende sollen alle Gebiete erfasst sein. (bge

www.medrapid.info

21.03.2005

Antwerpes verschwindet vom Kurszettel

Mitte März kündigte die Kölner Antwerpes AG an, mit Beschluß der Hauptversammlung im Juni (angesichts der Aktionärsstruktur handelt es sich dabei um eine Formsache) in DocCheck AG umzufirmieren. Als Grund wird genannt, dass der Geschäftsbereich DocCheck inzwischen einen Anteil von 43 Prozent am Gruppenumsatz beiträgt und hierher die Wachstumsimpulse für den Konzern in den kommenden Jahren kommen werden. Zu diesem Bereich gehören neben DocCheck auch www.doccheckshop.de www.medicalpicture.de www.editworks.de und www.medizinstudent.de
Im Umkehrschluß wird damit dem eigentlichen Agenturgeschäft eine in Zukunft relativ geringere Bedeutung zugemessen. Der Entschluß ist auch eine Folge des Jahresergebnisses 2004: während im bisherigen Hauptgeschäftsfeld „Communication“ ein nach eigenen Worten „sehr deutlicher Umsatzrückgang“ um 29 Prozent auf sechs Millionen Euro verbucht wurde, blieb im Bereich DocCheck dieser mit 4,5 Millionen Euro praktisch gleich. (bge)

www.doccheck.de

21.03.2005

Web-Apotheken I: international im Zwielicht

Augenscheinlich stehen Online-Angebote von Medikamenten unter besonderer Beobachtung. Die aktuellen Meldungen dazu lassen kaum ein gutes Haar an ihnen. Die UNO warnt ganz offiziell: „Internetapotheken steigern Umsatz von illegalen Drogen“ www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,344427,00.html Neben dem Versand von wirkungslosen, falsch deklarierten oder illegalen Wirkstoffen werden zunehmend weiche und harte Drogen angeboten. Dies geht aus dem Bericht des „International Narcotics Control Board“ hervor, einer Unterorganisation der Vereinten Nationen. Das Gros der Umsätze, die von illegal betriebenen Web-Apotheken verbucht werden, entfällt auf den Handel mit Psychopharmaka, Narkotika, mit Rauschdrogen oder verschreibungspflichtigen, starken Medikamenten. Umsatzstarke Mittel sind Oxycodon, Amphetamine, Alprazolam, Fentanyl und Secobarbita. Explizit Pakistan, Südafrika und der Iran werden als Standorte der Server genannt. (bge)

www.incb.org

21.03.2005

Web-Apotheken II: national mies

Die deutschen Apotheken-Portale sind weder illegal noch handeln sie mit inkrimierten Stoffen. Die Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution am Institut für Handelsforschung in Kooperation mit dem EuroHandelsInstitut www.ehi.org kommt aber nach einem Test an 34 Versandapotheken und vier Apotheken-Portalen zu einem ungünstigen Ergebnis hinsichtlich deren Qualität. Die Online-Käufer können der Studie zufolge zwar bis zu 17,4 Prozent beim Kaufpreis sparen, müssen dafür aber erhebliche Abstriche in puncto Leistungsqualität machen. Vor allem die Lieferzeit von mehr als drei Tagen wird bemängelt. Darüber hinaus habe keine Apotheke die kritische Prüfung hinsichtlich Datenschutzinformationen, Preisangaben und Bestellrichtlinien fehlerfrei überstanden. (bge)

www.ifh-koeln.de

21.03.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Der Markt für Domainnamen hat sich nach Angaben des Kölner Händlers www.sedo.de 2004 auf unspektakulärem Niveau stabilisiert. Mit 360.000,- Euro wurde dann aber Anfang 2005 für www.chat.de (Vorsicht: Dialer-Programme!) der höchste bisher bekannt gewordene Preis für eine .de-Domain gezahlt. Im medizinisches Umfeld gab es aktuell immerhin 39.000,- für cervicalcancer.com , aber nur 240,- für transplantation.biz und 230,- für schlaganfall.biz (beide noch ohne entsprechende Inhalte).
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FOCUS Online hat nach eigenen Angaben die Hürde von 1 Million Visits mit seinem Gesundheitsportal www.focus.de/gesundheit übersprungen. Im Januar klickten Besucher 7,12 Millionen auf die Inhalte (Pageimpressions), damit wurden 1,13 Millionen Visits erreicht. Möglich wurde das durch die gemeinsam von der Felix Burda Stiftung und Apotheken gestarteten Kampagne zur Darmkrebsvorsorge.
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Der neue Auftritt der Aktion Haut!Nah ist mit 278 Seiten online. Die Initiative des Deutschen Neurodermitis Bundes klärt auf über Ursachen, Symptome und Therapien. Ebenso seinen Platz findet die „Vorbereitung auf das Arztgespräch“ und ein „Risikoanalyse-Check“, ob man tatsächlich unter einer Neurodermitis leidet. (bge)

www.aktion-hautnah.de

21.03.2005

Preise für Medizinisches Online

Anläßlich der CeBIT sicherten sich beim Gründerwettbewerb „Mit Multimedia erfolgreich starten“ vor allem Medizinunternehmen die vorderen Preise. Die Jury hatte aus 86 Bewerbungen ausgewählt und die Hauptpreise von 25.000 Euro verteilt. „Image Interpret“ www.imageinterpret.de entwickelt ein System zur Interpretation von mikroskopischen Bildern im Bereich der Biotechnologie und der Labormedizin. Damit soll die sichere Erkennung von Krebszellen verbessern und automatisiert werden.
Den Sonderpreis von 10.000 Euro für die beste Gründungsidee zum Thema Medizin und Gesundheit erhielt www.education-online.tv (funktioniert leider nur mit Windows/ActiveX und dem umstrittenen MediPlayer). Das Portal bietet ein Weiterbildungsangebot für Ärzte, bestehend aus Text, Ton, Graphik und Filmen. Die interaktiven Lerneinheiten werden ergänzt durch Multiple Choice Fragen. Bei erfolgreicher Teilnahme an einem Tutorial erhält der Teilnehmer einen Qualifikationsnachweis.
Immerhin noch 5.000 Euro ergatterten VetMedNet (www.vetmednet.de ist allerdings nicht registriert?!), eine Plattform für Haustierärzte, sowie das Gelenkforum. Letzteres stellt umfangreichen Informationen und Beratungsangeboten rund um die Krankheitsbilder der Gelenkerkrankungen bereit.Für Patienten können persönliche Bereiche, z. B. mit Trainingsplänen oder einem individuellen Diätplan, eingerichtet werden. (bge)

www.gelenkforum.de

20.02.2005

Portal I: T-Online onLeben

Mit ständig wechselnden Beiträgen rund um Gesundheit, Wellness, Fitness, Lifestyle und Liebe präsentiert sich seit Mitte Februar das neues Portal von T-Online. Geboten werden nach eigenen Angaben sowohl trendige Einblicke in die Welt der Haute Couture, Ernährungstipps, Trainingspläne, Psycho- Tests als auch interaktive Services zu Horoskopen und Partnersuche.
Burkhard Graßmann, Vorstand Medien bei T- Online: „Mit onLeben ist es uns gelungen, ein Portal zu entwerfen, das hochwertiges Lifestylemagazin, informativer Ratgeber sowie Shopping-Mall zugleich ist und jeden Tag neue, interessante Inhalte garantiert. Viele Themen sind insbesondere für Frauen interessant“.
Eng verknüpft sind die Inhalte mit den Shops: u.a. OTTO, Blumenhändler Valentins und der Online-Apotheke Berni24. (bge)

www.onleben.t-online.de

20.02.2005

Portal II: medi

Noch ein neues deutsches Gesundheitsportal: medi Bayreuth, mit mehr als 320 Produktmarken und Patenten in über 125 Ländern weltweit ein führender Hersteller medizinischer Hilfsmittel initiiert medi.de. Interessierte finden Gesundheitsinformationen über große Volkskrankheiten wie Venenleiden, Arthrose oder Osteoporose sowie über Sportverletzungen, Lipödem- und Lymphödemerkrankungen, Amputationen und Thromboseprophylaxe. Das Alleinstellungsmerkmal nach eigenen Angaben: Für jede Lebenslage und Stufe einer Erkrankung gibt es die richtigen Details – von den ersten Krankheitszeichen über die Krankheiten und Behandlung bis zu den unter Umständen erforderlichen medizinischen Hilfsmitteln. Ergänzt wird das Angebot durch einen Händlerfinder, durch die Möglichkeit kostenlose Ratgeber zu bestellen sowie durch ein ausführliches Glossar. (bge)

www.medi.de

20.02.2005

Immer mehr Studien und Publikationen online

Die Zahl der online erreichbaren wissenschaftlichen Quellen steigt und steigt. Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) in Köln www.zbmed.de vermeldete nun, dass mehr als 4.400 kontrollierte klinische Studien speziell aus der Hämato- und Onkologie ab sofort frei im Volltext verfügbar sind. Das Material stammt aus dem Specialised Trials Register der Cochrane Haematological Malignancies Group www.chmg.de Hier sind vor allem Studien aus Medline und Abstracts aus medizinischen Fachzeitschriften gebündelt.
Eher einen kommerziellen Hintergrund hat die Verdoppelung des Umfangs unter SpringerLink. Die Integration von 750 weiteren Publikationen ist ein Resultat der Fusion von Springer und Kluwer Academic Publishers im vergangenen Jahr. Darüber hinaus verfügt das Angebot über mehr als 2700 Bände in 25 Buchreihen, eine ständig wachsende Zahl an Handbüchern und Nachschlagewerken, eBooks und Datenbanken sowie ein Online-Zeitschriftenarchiv. (bge)

www.springerlink.com

20.02.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Der 30-jährige Thilo Kölzer wurde in den Vorstand der antwerpes & partner ag www.antwerpes.de berufen. Der BWLer ist Leiter des Projektmanagements Digital Communication und seit 1999 bei den Kölnern. Er war und ist u.a verantwortlich für www.chiron-behring.de , www.vivesco.de und www.bkk.de
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Beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2005“ erreichte der Mannheimer Pharma-Dienstleister Innovex GmbH www.innovex.de den 24. Rang, Initiatoren waren das Wirtschaftsmagazin Capital und das Great Place to Work-Institute. Innovex ist eine Tochter des in Sachen klinische Forschung, Marketing und Vertrieb für die Pharma-Industrie aus einer Hand führenden Unternehmens Quintiles Transnational www.quintiles.de
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Die Angela Liedler GmbH in Freiburg und Köln firmiert ab sofort als Angela Liedler – Member of GSW Worldwide www.liedler.com Zum Jahreswechsel erwarb das mit einem Umsatz von 885 Millionen US-Dollar größte Netz von inhabergeführten Pharma-Agenturen mit Sitz in Westerville/Ohio eine Minderheitsbeteiligung. Geschäftsführende Mehrheitsgesellschafterin bleibt Dr. Angela Liedler. (bge)

www.gsw-w.com

20.02.2005

Lebenshilfe online

Nach Schätzungen hat sich der Anteil psychischer Erkrankungen seit Beginn der 90er Jahre verdoppelt. Auslöser und Verstärker solcher Leiden sind bekanntermaßen nicht selten Lebenskrisen aller Art oder familiäre Probleme. Auf jeden Fall sind diese Erkrankungsbilder ein überproportionaler Kostenfaktor für die Kassen, die nach Dämpfung Ausschau halten.
Der BKK Bundesverband (Suchbegriff Lebenshilfe) bietet – nach erfolgreichem Pilot-Test – jetzt ein Online-Programm allen seinen rund sechs Millionen Versicherte an. Über die „Lebenshilfe online“ hat der Betroffene Zugang zu anonymer und professioneller Beratung. Er findet für sein Problem die geeignete Beratungseinrichtung oder Selbsthilfeorganisation. Ein Termin für eine individuelle und kostenfreie Online-Beratung wird vereinbart und persönliche Gespräche zu einem kompetenten Ansprechartner können vermittelt werden. Neben der Einzelberatung werden in dreiwöchigem Rhythmus zu bestimmten Themenschwerpunkten Expertenchats (z.B. Sucht oder Ess-Störungen) angeboten. (bge)

www.bkk.de
28.01.2005

DocMorris macht Druck und bekommt Druck

Mal wieder gute und schlechte Nachrichten von DocMorris www.docmorris.com Der Umsatz konnte 2004 auf 130 Millionen Euro gesteigert werden, das sind 150 Prozent mehr als 2003. Dabei blieb ein nicht genannter Gewinn hängen, die Zahl der Kunden stieg um rund 200.000 auf mehr als 550.000. Die Studie ECommerce 2004 der Postbank verheißt weiter steigende Umsätze für die Branche.
Ein Urteil des Berliner Kammergerichts (5 U 300/01) dämpft die Stimmung: demnach dürfen niederländische Apotheken keine apotheken- oder rezeptpflichtige Arzneimittel an deutsche Verbraucher schicken. Gemäß dem Urteil entsprechen die holländischen Bestimmungen nicht hinreichend den deutschen im Sinne des deutschen Arzneimittelgesetzes. Vermutlich geht das juristische Gezerre aber auf europäischer Ebene weiter.
Im Rahmen einer Vertriebskooperation mit DocMorris direkt in die Kunden-Haushalte startet die Medical Tribune einen Publikumstitel: Medical Tribune – von Ärzten für Sie. Das Blatt kommt einmal im Quartal mit einer Startauflage von 340.000 Exemplare, Premiere ist am 1. März. (bge)

www.medical-tribune.de

28.01.2005

Billig, billiger, MedPreis

Warum bei nicht preisgebundenen Medikamenten zu viel bezahlen? Der kostenlose sogenannte Schnäppchen-Alarm des Suchdienstes MedPreis beobachtet tagesaktuell die Preise von 350.000 Artikeln in 48 Online-Apotheken. Nach Eingabe des gewünschten Medikamentes und der Kontaktadresse werden per E-Mail automatisch sinkende Preise gemeldet. Hierzu beobachtet der Service ständig die tagesaktuellen Preise von 350.000 Artikeln in 48 Online-Apotheken. Im letzten Jahr sind die Straßenpreise für verschreibungsfreie Arzneimittel bereits um ein Drittel gesunken. (bge)

www.medpreis.de

28.01.2005

Geeignete Ärzte finden

Eine umfangreiche Kooperation besiegelten www.doccheck.de und Sanvartis, ehemals Gesundheitsscout24: Fragen Kunden bei Sanvartis nach dem passenden Arzt, können diese auf die Selbstauskünfte der Mediziner (die natürlich vorher diesem zustimmen müssen) bei DocCheck zurückgreifen. Das umfaßt Praxisbesonderheiten wie die Erreichbarkeit, Fremdsprachen oder den keineswegs selbstverständlichen Service von Hausbesuchen.
DocCheck ist mit mehr als 300.000 Mitgliedern das größte europäische Ärzteportal, Sanvartis einer der führenden Anbieter von Callcenter-Dienstleistungen im Gesundheitswesen in Deutschland mit monatlich rund 20.000 Anfragen von Patienten. (bge)

www.sanvartis.de

28.01.2005

Personen, Etats, Aktivitäten

Der seit 2000 bestehende Verband der deutschen Content Wirtschaft (schon offline: www.vdcw.org) wird sich konsequenterweise Anfang Februar auflösen. Die von Anbietern wie CSC Ploenske, Infopark, Tanto und Wallstreet-Online unterhaltene Lobby-Plattform konnte das Ziel, als erste alle Unternehmen unter einem Dach zu versammeln, die mit der Erstellung, Pflege, Verwaltung und Handel von Inhalten jeder Art zu tun haben, nicht annähernd erreichen.
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Die zu den Top 10 der deutschen Healthcare PR-Agenturen zählende Circle Comm www.circlecomm.de freut sich über den Etat für die Produktfamilie OneTouch des Unternehmens LifeScan www.lifescan.de Tochter von Johnson und Johnson. Das Ziel ist klar: Wie in den USA soll LifeScan Marktführer bei den Geräten zur Selbstkontrolle des Blutzuckers werden.
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Die Allianz Private Krankenversicherung www.allianz-kranken.de griff für ihre deutschlandweite Motivations-Kampagne für den Innen- und Außendienst und die Hauptverwaltung auf die bewährten Dienste der Werbeagentur new*performance zurück. Besonders stolz ist man bei der Agentur auf die Einhaltung der knappen Zeitvorgabe über den Jahreswechsel mit seinen eigentlich trägen Feiertagen. (bge)

www.newperformance.de

28.01.2005

eCard: Sicher ist nur eine neue Gesellschaft

Die elektronische Gesundheitskarte macht sicherlich noch ein paar Jahre von sich Reden. Auf dem Chaos Communication Congress in Berlin Ende Dezember sprach der renommierte IT-Berater Thomas Maus ob der von ihm erkannten gravierenden Sicherheitslücken von einem „Projekt mit Totalschaden“.
Ein paar Tage später gründete sich ebenfalls in Berlin (die räumliche und zeitliche Koinzidenz dürfte Zufall sein) nach längerer Diskussion um Stammkapital, Organe, Sitz und Aufgaben die gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte gGmbH. Sie soll die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vorantreiben und löst das vorläufige Projektbüro protego.net ab.
Leistungserbringer und Kostenträger sind je zu 50% beteiligt, die Industrie bleibt außen vor. Beschlüsse müssen mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gefasst werden, der Vertreter des Ulla-Schmidt-Ministeriums ist nicht stimmberechtigt. Im Beirat, der vor Entscheidungen angehört werden soll, darf dann doch die Industrie Platz nehmen zusammen mit Patientenvertretern, Wissenschaft, den Ländern und Datenschützern. (bge)

www.gematik.de

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