Autor: PharmaFlash

Mit dem Beipackzettel Geld verdienen

Der oft geschmähte Beipackzettel macht wieder einmal von sich reden. Schon im Oktober des letzten Jahres berichtete PharmaFlash.

Zwei weitere Facetten um das kleingefaltete Papier: Zum einen wurde aktuell die Domain beipackzettel.info für immerhin 3.500 Euro verkauft. Neuer Eigentümer ist die Rote Liste Service GmbH (Tochter des BPI und des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller vfa), auf deren bisheriges Angebot www.patienteninfo-service.de weitergeleitet wird. Dort erhalten Sehbehinderte Infos zu Beipackzetteln.
Die Frage, warum nicht die naheliegenderen beipackzettel-info.de oder beipackzettel.de genommen werden, beantwort sich sehr vermutlich wie folgt: Die sind natürlich längst vergeben und zweitens wohl zu teuer.
Eine ganz praktische Anwendung im Werbebereich sieht MWOffice bei Google-Adwords-Anzeigen. Google blockt

Etat der Techniker an FischerAppelt, doch irgendwie stimmt das Timing nicht

Die Hamburger Agentur FischerAppelt hat sich den nationalen Etat der Techniker Krankenkasse, ausgelegt für mehrere Jahre, gesichert. Herzlichen Glückwunsch.
Was ein wenig verwirrt, ist die Reihenfolge der Veröffentlichung. Zuerst als Pressemeldung (hier), dann darauf inhaltlich fast wörtlich Bezug nehmend u.a. in den bekannten Marketingplattformen

Insolvenzantrag – eine Idee setzt sich (noch) nicht durch

Ideen aus dem Umfeld des Web-2.0 für das Gesundheitswesen? Bitte sehr, und die Gründungswelle zeigt auch hier gute Ansätze. Aber nicht alles, was glänzt, ist Gold. Eine Binsenweisheit, deren bittere Wahrheit jetzt die World Medical Center GmbH erfahren musste.
Ende 2011 stellte der deutsche Ableger (Franchise-System) des formal in Genf beheimateten, aber aus Norwegen – ein Großneffe von Alfred Nobel ist Aufsichtsratsvorsitzender – gelenkten Unternehmens Insolvenzantrag (Amtsgericht München, 1502 IN 4547/11).
Die World Medical Card macht persönliche Gesundheitsdaten

Die Anwendung wird geschlossen

Ungemach droht (mal wieder) der Anwendungsbeobachtung (AWB). Dem schon länger skeptisch beäugtem (Marketing-?) Instrument möchte Transparency International durch eine Anfrage auf Herausgabe aller darüber vorhandenen Daten (Honorare, Medikamente etc.) bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung den Schneid abkaufen. In der Presseerklärung ist von „willigen Ärzten“ und „legaler Korruption“ die Rede.
Die KBV will die Informationen – wenig überraschend – nicht herausgeben und beruft sich auf § 6 des Gesetzes zur „Regelung des Zugangs zu Informationen“, in dem der Schutz von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen den Anspruch auf Offenlegung verhindert. Transparency klagt

Gesund mit Social Media

Auch auf PharmaFlash war schon mehrfach vom Pharma-Marketing mittels Social Media die Rede. Kurz gefasst für alle, die das Buzz-Word noch nicht kennen: Werbung über Facebookk, Twitter, Youtube und andere Web2.0-Dienste. Werbung, die oft gar nicht aussieht (oder aussehen soll) wie Werbung; nicht ganz weit entfernt muss man sich den Übergang zum Guerilla Marketing denken.
Wer sich nicht vorstellen kann, was das in der Praxis bedeutet und/oder wie das konkret aussehen soll, kann sich im Netz eine deutsche Kampagne ansehen. Die Agentur Nitschmahler & Friends