Videos kommen groß raus

DSL machts möglich: ohne Videos geht in Zeiten von Web2.0 nichts mehr. Dieser Trend hat auch das medizinische Internet in Deutschland erreicht.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft lässt ihre Wissenschaftler zur Video-Kamera greifen. Geschult von professionellen Filmschaffenden lernen sie, Drehbücher und Storyboards zu entwickeln. Über die (Kurz-) Filme sollen vor allem junge Menschen, aber auch Lehrer und andere Interessierte Einblicke in aktuelle Themen erhalten.
Neben den Filmen selbst gibt es auf der Plattform www.dfg-science-tv.de ein Archiv, Portraits der Wissenschaftler, ausführlichere Informationen zu den einzelnen Projekten und weiterführende Links.
Hauptsächlich aus Filmen besteht das Babyportal. Die Fachbeiträge, z.B. Demos von Ultraschalluntersuchungen sind Videos, aber auch einige Statements der Experten. Das kosten- und werbefreie Portal wird betrieben vom Kölner Video-Experten PMV Promotion Media. Eltern können eine eigene Website anlegen, natürlich mit Video vom Baby.

Medizinische Suche

Auch bei Fragen rund um die Medizin stellt Google den Platzhirschen. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt, die besten Algorithmen können nicht den allseits bekannten “Online-Müll” herausfiltern; in der Medizin nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Dem abzuhelfen, hat sich der Suchmaschinenbetreiber hakia auf die Fahnen geschrieben. Um Glaubwürdigkeit, Aktualität und Relevanz der Ergebnisse zu gewährleisten, schränkt hakia die Suche ein gemäß den Tabellen der Medical Library Association, nach dem Zeitpunkt der Aktualisierung und den Kriterien der Semantischen Suchtechnologie.

Bewertungsportal im juristischen Fokus

Von “alltäglichen Verbotsversuchen und juristischen Angriffen durch einzelne Kliniken” berichtet das Portal Klinikbewertungen, ein Angebot von www.Medizinfo.de. Ein Beispiel ist das Vorgehen der Inntalklinik Simbach: Ein anwaltliches Schreiben beanstandet sämtliche negative Bewertungen als rechtswidrig, es sei Strafanzeige erstattet worden. Um welchen Straftatbestand es sich handeln soll und gegen wen sich die Anzeige richtet, sei nicht gesagt worden. Später wurden drei Aussagen konkretisiert: Ungeziefer in der Klinik, sexuelle Übergriffe unter Patienten, hygienische Zustände in der Cafeteria.
Klinikbewertungen.de hat jedoch recherchiert, dass die „Aussagen zutreffend sind oder waren, zumindest nicht aus der Luft gegriffen und wird diese weder entfernen noch die Identitäten der Bewerter herausgeben.“ Der empfehlenswerte Blick auf die inkriminierte Website zeigt heute nach einer Gerichtsverhandlung überarbeitete Einträge (“Hinweis der Redaktion: Aussage gerichtlich untersagt…”).
www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-inntalkli nik-simbach

Schwebende Sozialabgaben

Künstlersozialabgabe schwebt über Agenturen und Auftraggebern
Über die Künstlersozialkasse KSK sind u.a. auch freiberufliche Grafiker, Texter, Fotografen oder Designer – eben Berufe aus der Agenturwelt – sozialversichert. Das besondere: Zur Finanzierung zieht der Staat über die KSK-Abgabe auch Auftraggeber von z.B. Marketingaktionen bzw. Werbung jeder Art oder “künstlerischen” Internet-Auftritten heran, die einen Freiberufler beauftragen. Der Kreative selbst muss gar nicht KSK-versichert sein, zur Zahlung der Abgabe von 5,8 Prozent des Honorars an die KSK ist der Auftraggeber in jedem Fall verpflichtet.
Diese Abgabe kann damit Unternehmen – auch Ein-Mann-Betriebe – treffen, die nichts mit “Kunst” zu tun haben und noch nie von der KSK gehört haben. Zur Zeit wird in Betriebsprüfungen verstärkt auf bisher ungemeldete Fälle geachtet, die letzten fünf Jahre können nachträglich veranlagt werden. Die außergewöhnlich komplexe Materie hat in den letzten Monaten für erhebliche Unsicherheit in der kreativen Branche und bei ihren Kunden gesorgt, einen ersten Überblick hier

noch mehr aktuelles im Maerz 2008

Und noch eine Patientenportal zur Bewertung von Ärzten: Im Gegensatz zu anderen Portalen dieser Art geht es bei www.KennstDuEinen.de nicht nur um Ärzte, sondern um Dienstleistungen aller Art, z.B. auch Anwälte oder Handwerker. Geworben wird mit mehr als fünf Millionen Einträgen in der Datenbank, nach eigenen Angaben sind hier mehr Allgemeinmediziner und Fachärzte zu finden als auf jedem darauf spezialisierten Medizinportal in Deutschland. Außerfewöhnlich: Wer eine Empfehlung abgeben will, muss sich vorher angemeldet haben, anonym geht nichts.
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Das US-Center for Medicine in the Public Interest kommt in Sachen “Internet-Medizin” zu bedenklichen Ergebnissen: Zum einen ersetzte für sehr viele Bürger die Suche bei Google den Gang zum Arzt, zum anderen sind die Suchtreffer wenig nützlich. So wird bemängelt, dass fast alle Angebote letzlich etwas verkaufen wollen und/oder von kommerziellen Unternehmen gesponsert. Darüber hinaus enthalten 65% nicht verifizierte bzw. verifizierbare Aussagen, hinter fast der Hälfte (sic!) stecken Rechtsanwaltskanzleien auf der Suche nach Mandaten.
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Zum Schluss noch mehr juristisches: Ein kostenlosen Ratgeber in Sachen Haftung für die Betreiber von Foren, Gästebüchern, Kommentarfunktionen, Blogs etc. steht bereit. Das Thema ist für den Laien kaum noch durchschaubar. Anhand von 19 einfachen Fällen werden die zentralen Fragestellungen unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Rechtsprechung erörtert. Fragen wie die Prüfungspflicht auf vorgeblich rechtswidrige Inhalte, gefakte Bilder, Urheberrecht werden angesprochen.

Aktuelles im Maerz 2008

www.Qualimedic.de verzeichntete im Februar dieses Jahres laut IVW-Messung ca. 1,2 Million Visits. Dieses Potential wird ab sofort vom Online-Vermarkter Orangemedia betreut. Auf deren Homepage findet sich u.a. ein beispielhafter TKP für einen Skyscraper von 120*600 Pixeln: 30 Euro.
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Die Münchener new*performance erhielt den Gesamtetat für die Betreuung der Marken Bullrich Salz® einschließlich Bullrich Heilerde und Bullrich Vital. Zu den Marken siehe www.delta-pronatura.de
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LIEDLER GSW bezog neue, größere Räume im Münchener Westend. Neuer Geschäftsführer des 20-köpfigen Münchner Teams ist Christian Stark, ehemals u.a. für MSD, Pharmatechnik, Heye & Partner, new performance, PBK Ideenreich und Herzschlag tätig. Neues Mitglied der Geschäftsleitung ist auch Elly Leimenstoll.
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Das Gesundheitsregister verlieh die @AWARD Benchmark Pharma 2007. Mehr als 3.800 Angebote für Patienten und Ärzte von ca. 150 Unternehmen sind gelistet und nach Qualität geordnet abrufbar, Grundlage ist das Benchmarking durch das Beratungsunternehmen Consert. Rubriken waren u.a. das Angebot für Patienten, für Fachkreise und zielgruppenübergreifend, sowie Therapie- bzw. Indikationsgebiete.