Autor: PharmaFlash

Sicher ist sicher?

Die Nutzung der umstrittenen elektronischen Gesundheitskarte ist ab Januar 2014 vorgeschrieben, es wird allerdings noch eine Übergangsfrist eingeräumt. Vorerst wird sie kaum mehr Funktionen bieten als das bisherige System, doch geplant sind umfangreiche Datensammlungen und das „elektronische Rezept“ – irgendwann (dazu benötigt wird auch der elektronische Heilberufeausweis). Nicht nur die (Pharma-)Industrie, auch Krankenkassenverbände und universitäre Forschungsgruppen haben schon längst ihr Interesse an einer (natürlich datenschutzrechtlich unbedenklichen) Nutzung dieser Fundgrube für Informationen bekundet (nur als Einstieg siehe hier oder hier).

Eine oder sogar „die“ zentrale Frage lautet nun: Wie sicher ist das System? Dazu hat die Gematik eine Stellungnahme veröffentlicht, die in Zusammenschau mit der Snowden/NSA-Affäre zu lesen ist. Darin steht u.a. sinngemäß: „ … die zum Einsatz kommende TLS-Transportverschlüsselungen sind nicht prinzipiell als unsicher anzusehen seien, sofern … die Vertrauenswürdigkeit der Kommunikationsteilnehmer angemessen sichergestellt werde …“ Zudem sei „… sichergestellt, dass Fachdienste und Infrastrukturdienste … nur innerhalb des deutschen Rechtsraums betrieben werden dürfen.“ Diese Aussagen haben es in sich:

Healthcare-Frauen in die Lobby

Der Begriff „Lobbyismus“ hat in Deutschlands Medien einen ungünstigen, geradezu abwertenden Beigeschmack; die mehr als 2.000 offiziell beim Bundestag registrierten Verbände werden mit Argusaugen beobachtet – wenn ihre Arbeit überhaupt sichtbar ist. Braucht es da noch einen weiteren Verband, der darüber hinaus sogar im besonders kritischen Pharma-Bereich tätig ist? Die Healthcare-Frauen meinen „Ja“.

Der Zusammenschluss „führender Managerinnen aus Gesundheitsunternehmen“ (einige Vertreterinnen hier bringt sich – nach eigener Aussage – „mehr und mehr ins Gespräch, weil sie durch ihre strategische Vernetzung einerseits

Krebs-Zwillinge online finden

Mit vollmundigem Marketing-Sprech startete Anfang Oktober 2013 esperity „Connecting Cancer Patients“. Die in Belgien beheimatete Plattform möchte nichts weniger werden als das „erste multilinguale soziale Netzwerk exklusiv für Krebspatienten“ (dieses und die folgenden Zitate sinngemäß aus dem Englischen übersetzt von PharmaFlash). Bisher sind als Sprachen (nur) englisch, französisch und holländisch verfügbar. Der erste Schritt eines Nutzers soll sein, einen „Zwilling“ zu finden, der die Diagnose und andere Eigenschaften teilt. Damit sollen Isolation und Informationsdefizit überwunden werden.

Momentan scheint das Angebot noch ein wenig dünn zu sein – zu diesem Zeitpunkt kaum anders möglich. Ob mittelfristig genug Teilnehmer zum Erreichen der kritischen Masse erreicht werden? Da müssten noch eindeutige Mehrwerte hinzukommen.
Jeder Nutzer sollte auch einen Blick in die „Datenschutzinformation“ werfen: „Informationen,

Hauen und Stechen um Dr. Ed geht weiter: So geht Marketing

Es war klar, dass es so oder ähnlich kommt: der K(r)ampf um DrEd geht weiter. Die Online Arztpraxis/Apotheke mit Sitz in London wollte ohne persönlichen Arztkontakt das Rezept für die „Pille-Danach“ ausstellen, dort ist dieses Geschäftsmodell ausdrücklich erlaubt. Damit insbesondere die deutschen Besteller (wohl genauer: Bestellerinnen) schnell an das Mittel kommen, war eine Kooperation mit ordermed.de vorgesehen.

Die „üblichen Verdächtigen“ (u.a.: Johannes Singhammer CDU/CSU, Karl Lauterbach SPD) liefen Sturm, der Plan wurde in der Tat (vorerst?) aufgegeben. Es wurde behauptet, dass DrEd vor allem auf derlei Produkte als Türöffner für den deutschen Markt abzielt, indem es den genannten Systemunterschied zwischen deutscher und britischer Gesetzeslage ausnutzt.
Eines lässt sich auf jeden Fall anhand dieser Causa

Erst testen, dann verbessern. (Teil I)

Usability-Optimierung für Websites im Pharma Marketing.
Ein Gastbeitrag von Schwarz & Bold
[Teil II hier]

Viele IT Experten – nicht nur im Pharma Marketing – kennen die Situation: Man hat über Monate hinweg analysiert, konzipiert, Inhalte generiert, KPIs definiert und sogar das Webtracking implementiert. Aber trotz aller vermeintlich richtigen Vorbereitungen kommt das böse Erwachen: Die Absprungrate ist zu hoch ist und die Verweildauer zu niedrig. Ein Großteil der Conversion-Ziele wurde verfehlt.
Oftmals wird dann in einer Art Panik-Reaktion die ganze Website umgestellt. Oder es werden neue Elemente eilig hinzugefügt. Schwarz & Bold schlägt in solchen Fällen vor, einen kühlen Kopf zu bewahren und das Problem von strategisch-analytischer Seite zu betrachten.
Mit der „Usability-Optimierung“ läßt sich die „Kuh vom Eis holen“, ohne neue große Investition, ohne lange Verzögerung. Drei Methoden empfehlen die Pharma Marketing Experten aus Karlsruhe.
1. Online Umfrage – die User besser verstehen.
2. Usability-Test – den Usern über die Schulter schauen.
3. Mousetracking – die User tagtäglich begleiten.

1. Online Umfrage – die User besser verstehen.
Ein Beispiel aus dem Pharma Marketing: der Relaunch einer Produktwebsite. Sie besprechen intern, welche Ziele Sie mit dem Relaunch erreichen möchten. Dabei stellt sich heraus: Die Marketingabteilung hat andere Schwerpunkte als der Vertrieb, das Produktmanagement hat andere Vorstellungen als die PR-Leitung und so weiter. In solchen Fällen folgen oftmals lange und nervenaufreibende Abstimmungen. Aber warum fragen Sie eigentlich nicht die in diesem Fall wichtigsten Entscheider … Ihre User?
Zusammen mit einem Usability-Experten wird zunächst ein Themenkatalog erstellt: Wie zufrieden

Erst testen, dann verbessern. (Teil II)

Usability-Optimierung für Websites im Pharma Marketing.
Ein Gastbeitrag von Schwarz & Bold
[Teil I hier]

3. Mousetracking – die User tagtäglich begleiten.
Ist Ihre Pharma Marketing Website bereits online? Eine sehr effektive Möglichkeit zur kontinuierlichen Verbesserung ist das Mousetracking. Schwarz & Bold kann die erforderlichen Komponenten in nur wenigen Minuten auf dem Webserver installieren. Sie sind jetzt in der Lage, sämtliche Interaktionen der User zu verfolgen: Mausbewegungen, Klicks und sogar Scroll-Vorgänge. So erkennen Sie schnell, ob Struktur und Navigation verstanden werden oder ob Ihre User sich auf Ihrer Website nicht zurechtfinden. Sie entlarven Fehlerquellen in Formularstrecken und erkennen, ob Seiten mit viel Content auch wirklich bis zum Seitenende hinunter gelesen werden.
Zusätzlichen Aufschluss ermöglichen „aggregierte Heat- und Attention-Maps“: Wie in einem Wärmebild wird dargestellt, wo sich der Cursor am häufigsten aufgehalten hat.

So lassen sich jene Bereiche identifizieren, die am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben – und die Bereiche, die die User „kalt gelassen“ haben.
Wichtig im Pharma Marketing: