Monat: November 2013

CME – online ist es schwer

Erstaunlich viele Anbieter tummeln sich in Deutschland im Bereich der Online-CME (continuous medical education). Da das Sammeln bestimmter CME-Punktzahlen für Ärzte weithin verpflichtend ist, erhofften sich diese Unternehmen ein sicheres Geschäft. Doch (natürlich) zahlen Ärzte nach wie vor nur sehr zögerlich, Sponsoring – sprich Präsentation durch Pharmaunternehmen – ist und bleibt die vorrangige Einnahmequelle.

CME - wie geht es weiter

CME – wie geht es weiter

Doch nicht wenige Anbieter bestehen nur noch aus einer leeren Web-Hülle und der Kreis lichtet sich weiter: www.my-cme.de hat die ärztliche Fortbildungsplattform ArztCME übernommen.
Damit entsteht nach eigenen Worten einer der größten verlagsunabhängigen CME-Plattformen. my-cme startete vor acht Jahren als Projekt von health&media aus Darmstadt und der

Aus zwei mach eins

Vor ungefähr einem Jahr wurde das europaweit tätige Bewertungsportal qype vom US-Konkurrenten yelp übernommen, dieser zahlte ca. 19 Millionen Euro (PharmaFlash-Meldung hier).

Aus Zwei mach Eins

Aus Zwei mach Eins

Nach einer zwölfmonatigen Schamfrist vollzieht sich nun, was sicherlich schon von Beginn an geplant war: qype als Domain wurde Ende Oktober abgeschaltet. Der Nutzer findet sich jetzt gleich auf der yelp-Homepage wieder, wo nur noch eine dürre Meldung an qype erinnert.
Bewertungen – auch in den Rubriken Medizin / Arzt / Gesundheit war qype recht verbreitet, wurden nahtlos transferiert. Yelp hat ein sicheres Standbein im Kreis der mobilen Nutzer, da es als wichtiger Apple-Partner gilt.