Fake Jobs und Null Reaktion

Blöd gelaufen, Einzelfälle eben – oder nicht? Der PharmaFlash-Redaktion liegen stichhaltige Belge dafür vor, dass es Agenturen und Unternehmen im Pharma-/Gesundheitsumfeld mit der selbst on- und offline propagierten Verpflichtung zu „guter“ Personal-Unternehmenskultur nicht immer ernst meinen.
Was ist passiert? Zur Verschleierung der echten Personen- und/oder Firmennamen nur soviel: Über den Redaktionstisch wurden im November und Dezember 2015 insgesamt fünf Bewerbungen abgesandt: auf Stellenanzeigen von Agenturen „verantw. Redakteur“, von Dienstleistern „e-Health-Account-Manager“ oder von Pharma-Unternehmen „Junior-PM“ u. ä. Das Profil der Kandidaten passte ganz gut.

So nicht!

So nicht!

Aber: drei der angeschriebenen ließen nie mehr etwas von sich hören (trotz Nachfrage). Einer mailte nach einer Woche, die Stelle ist leider schon besetzt. Letzteres war aber wohl nicht ganz richtig, genau dieses Angebot war unverändert noch weitere zwei Wochen online. Der letzte ließ sich noch einen ausführlichen Lebenlauf senden – dann kam nichts mehr. (Der Bewerber war schon über 50?!)
Fazit: Note mangelhaft. 1) Eine kurze Eingangsbestätigung wäre nett gewesen. 2) Umsicht bei Absagen mit wackeliger Begründung – online ist manchmal mehr sichtbar als vermutet und das Antidiskriminierungsgesetz ist manchmal teuer. 3) Irgendwann sieht man sich wieder …

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